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Reisende im Wind

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Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » So 22. Aug 2010, 09:33

Achtung: IN den Bände 2-5 sind grobe Zusammenfassungen des Inhalt der Vorbände enthalten. Also bitte nicht lesen, wenn man noch beim Band vorher ist!



Reisende im Wind 1 - Blinde Passagiere

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu, sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover mit beigelegten Druck.

Zum Inhalt:
Ende des 18. Jahrhunderts.
Hauptfigur der ersten 5. Bände ist Agnes de Roselande , die durch einen Zufall ihrer adeligen Herkunft beraubt wurde, und sich nun selbst durchs Leben schlagen muß, ohne die Hilfe ihres einflußreichen Vaters.

Natürlich will sie sich an den Verantwortlichen des Unglücks rächen. An Bord eines französischen Schiffes mit Kurs in die Karibik freundet sie sich mit dem bretonischen Matrosen Hoël an, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen soll.

Mehr will ich auf die Handlung nicht eingehen, den der Großteil er Spannung wird durch die überraschenden Wendungen und die familiären Beziehungen geschaffen. Der Leser kann sich aber auf jede Menge Abenteuer zu Lande und zu Wasser freuen, Kanonendonner und klirrende Säbel natürlich inbegriffen, und abgeschmeckt mit einer feinen Priese Erotik.
Bourgeons Zeichnungen bestechen auch heute noch durch ihren klassischen Stil. Lediglich die Cover wurden neu gestaltet.

Fazit: Schöner Abenteuercomic in hochwertiger Aufmachung. Wer es ganz edel mag, kauft den passenden Schuber dazu.

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Re: Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » So 22. Aug 2010, 09:53

Reisende im Wind 2 - Das Gefangenenschiff

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu, sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover mit beigelegten Druck.

Zum Inhalt:
Ende des 18. Jahrhunderts.
Hauptfigur der ersten 5. Bände ist Agnes de Roselande , die durch einen Zufall ihrer adeligen Herkunft beraubt wurde, und sich nun selbst durchs Leben schlagen muß, ohne die Hilfe ihres einflußreichen Vaters.
Natürlich will sie sich an den Verantwortlichen des Unglücks rächen. An Bord eines französischen Schiffes mit Kurs in die Karibik freundet sie sich mit dem bretonischen Matrosen Hoël an, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen soll. Doch am Ende des letzten Bandes wurden Hoël, Agnes und der Schiffsarzt Michel de Saint-Quentin von einer englischen Mannschaft festgenommen. Frankreich und England befinden sich im Krieg, daher werden Hoël und Michel auf einem Gefangenenschiff an der Küste eingekerkert. Dort herrschen harte Sitten, und der Kampf ums Überleben ist alltäglich. Agnes hingegen kann sich frei bewegen, und arbeitet als Französischlehrerin mit der jungen Mary Hereford. Gemeinsam wollen Agnes und die eingeweihte Mary Hoël und Michel zur Flucht verhelfen.

Mehr will ich auf die Handlung nicht eingehen, den der Großteil er Spannung wird auch in diesem Band durch die überraschenden Wendungen und die familiären Beziehungen geschaffen. Der Leser kann sich aber auf jede Menge Abenteuer zu Lande und zu Wasser freuen, Kanonendonner und klirrende Säbel natürlich inbegriffen, und abgeschmeckt mit einer feinen Priese Erotik.
Bourgeons Zeichnungen bestechen auch heute noch durch ihren klassischen Stil. Lediglich die Cover wurden neu gestaltet.

Fazit: Schöner Abenteuercomic in hochwertiger Aufmachung. Wer es ganz edel mag, kauft den passenden Schuber dazu.

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Re: Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » So 22. Aug 2010, 18:10

Reisende im Wind 3 – Handel mit schwarzer Ware

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu, sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover mit beigelegten Druck.

Rückblick:
Ende des 18. Jahrhunderts.
Hauptfigur der ersten 5. Bände ist Agnes de Roselande , die durch einen Zufall ihrer adeligen Herkunft beraubt wurde, und sich nun selbst durchs Leben schlagen muß, ohne die Hilfe ihres einflußreichen Vaters.

Natürlich will sie sich an den Verantwortlichen des Unglücks rächen. An Bord eines französischen Schiffes mit Kurs in die Karibik freundet sie sich mit dem bretonischen Matrosen Hoël an, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen soll. Doch am Ende des letzten Bandes wurden Hoël, Agnes und der Schiffsarzt Michel de Saint-Quentin von einer englischen Mannschaft festgenommen. Frankreich und England befinden sich im Krieg, daher werden Hoël und Michel auf einem Gefangenenschiff an der Küste eingekerkert. Dort herrschen harte Sitten, und der Kampf ums Überleben ist alltäglich. Agnes hingegen kann sich frei bewegen, und arbeitet als Französischlehrerin bei der jungen Mary Hereford. Gemeinsam können Agnes und die eingeweihte Mary mit dem Vater ihres ungeborenen Kindes John den unglücklichen Hoël und Michel zur Flucht nach Frankreich verhelfen.

Zum Inhalt:
Der Aufenthalt ist nur von kurzer Dauer. Agnes, Hoël, John und Mary mit ihrem mittlerweile geborenen Baby fliehen mit einem Schiff nach Afrika. Zu spät stellen sie fest, das es sich um ein Sklavenschiff handelt. Wohl oder übel müssen sie mit ansehen, wie der Kapitän im heutigen Benin anlegt, um mit den korrupten Machthabern vor Ort alles daran setzt, eine Ladung Sklaven an Bord zu holen. Und auch die Schönheit der Damen bringt die Gruppe in Gefahr...

Mehr will ich auf die Handlung nicht eingehen, den der Großteil er Spannung wird auch in diesem Band durch die überraschenden Wendungen und die Beziehungen untereinander geschaffen. Der Leser kann sich aber auf jede Menge Abenteuer zu Lande und zu Wasser freuen, Kanonendonner und klirrende Säbel natürlich inbegriffen, und abgeschmeckt mit einer feinen Priese Erotik.
Bourgeons Zeichnungen bestechen auch heute noch durch ihren klassischen Stil. Lediglich die Cover wurden neu gestaltet.

Fazit: Schöner Abenteuercomic in hochwertiger Aufmachung. Wer es ganz edel mag, kauft den passenden Schuber dazu.

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Re: Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » Di 24. Aug 2010, 16:07

Reisende im Wind 4 – Die Stunde der Schlange

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu, sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover mit beigelegten Druck.

Rückblick:
Ende des 18. Jahrhunderts. Zwischen England und Frankreich herrscht Krieg.
Hauptfigur der ersten 5. Bände ist die Französin Agnes de Roselande , die durch einen Zufall ihrer adeligen Herkunft beraubt wurde, und sich nun selbst durchs Leben schlagen muß, ohne die Hilfe ihres einflußreichen Vaters.
Natürlich will sie sich an den Verantwortlichen des Unglücks rächen. An Bord eines französischen Schiffes mit Kurs in die Karibik freundet sie sich mit dem bretonischen Matrosen Hoël an, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen soll. Doch am Ende des letzten Bandes wurden Hoël, Agnes und der Schiffsarzt Michel de Saint-Quentin von einer englischen Mannschaft festgenommen. Frankreich und England befinden sich im Krieg, daher werden Hoël und Michel auf einem Gefangenenschiff an der Küste eingekerkert. Dort herrschen harte Sitten, und der Kampf ums Überleben ist alltäglich. Agnes hingegen kann sich frei bewegen, und arbeitet als Französischlehrerin bei der jungen Mary Hereford. Gemeinsam können Agnes und die eingeweihte Mary mit dem Vater ihres ungeborenen Kindes John den unglücklichen Hoël und Michel zur Flucht nach Frankreich verhelfen.
Der Aufenthalt ist nur von kurzer Dauer. Agnes, Hoël, John und Mary mit ihrem mittlerweile geborenen Baby fliehen mit einem Schiff nach Afrika. Zu spät stellen sie fest, das es sich um ein Sklavenschiff handelt. Wohl oder übel müssen sie mit ansehen, wie der Kapitän im heutigen Benin anlegt, um mit den korrupten Machthabern vor Ort alles daran setzt, eine Ladung Sklaven an Bord zu holen. Und auch die Schönheit der Damen bringt die Gruppe in Gefahr. So wetten die Machthaber vor Ort darum, wem es gelingt, die Damen zu einem Schäferstündchen zu überreden.
Im Zuge dieser Bemühungen wird Hoël durch einen Voodoozauber in eine Art Wachkoma gebracht.
Die einzige Möglichkeit zur Heilung ist Behandlung durch einen anderen Voodookundigen...

Inhalt
Agnes bricht mit ihrem persönlichen Leibwächter (ein Eingeborener mit Sinn für Profit) und Mary zum König des Landstrichs, d.h. zum Häuptling der Häuptlinge auf. Dort lernt sie erneut die dunkle Seite Afrikas kennen, in der ein Menschenleben nichts gilt, und die Todesstrafe üblich ist. Durch einen Schießwettbewerb kann sie sich die Gunst des Königs sichern. Wird sie Hoël rechtzeitig erreichen, um ihn zu retten?


Mehr will ich auf die Handlung nicht eingehen, den der Großteil er Spannung wird auch in diesem Band durch die überraschenden Wendungen und die Beziehungen untereinander geschaffen. Der Leser kann sich aber auf jede Menge Abenteuer zu Lande und zu Wasser freuen, wilde Tiere, Kanonendonner und klirrende Säbel natürlich inbegriffen, und abgeschmeckt mit einer feinen Priese Erotik.
Bourgeons Zeichnungen bestechen auch heute noch durch ihren klassischen Stil. Lediglich die Cover wurden neu gestaltet.

Fazit: Schöner Abenteuercomic in hochwertiger Aufmachung. Wer es ganz edel mag, kauft den passenden Schuber dazu.

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Re: Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » Do 26. Aug 2010, 05:45

Reisende im Wind 5 – Gefährliche Fracht

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu, sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover mit beigelegten Druck.

Rückblick:
Ende des 18. Jahrhunderts. Zwischen England und Frankreich herrscht Krieg.
Hauptfigur der ersten 5. Bände ist die Französin Agnes de Roselande , die durch einen Zufall ihrer adeligen Herkunft beraubt wurde, und sich nun selbst durchs Leben schlagen muß, ohne die Hilfe ihres einflußreichen Vaters.
Natürlich will sie sich an den Verantwortlichen des Unglücks rächen. An Bord eines französischen Schiffes mit Kurs in die Karibik freundet sie sich mit dem bretonischen Matrosen Hoël an, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen soll. Doch am Ende des letzten Bandes wurden Hoël, Agnes und der Schiffsarzt Michel de Saint-Quentin von einer englischen Mannschaft festgenommen. Frankreich und England befinden sich im Krieg, daher werden Hoël und Michel auf einem Gefangenenschiff an der Küste eingekerkert. Dort herrschen harte Sitten, und der Kampf ums Überleben ist alltäglich. Agnes hingegen kann sich frei bewegen, und arbeitet als Französischlehrerin bei der jungen Mary Hereford. Gemeinsam können Agnes und die eingeweihte Mary mit dem Vater ihres ungeborenen Kindes John den unglücklichen Hoël und Michel zur Flucht nach Frankreich verhelfen.
Der Aufenthalt ist nur von kurzer Dauer. Agnes, Hoël, John und Mary mit ihrem mittlerweile geborenen Baby fliehen mit einem Schiff nach Afrika. Zu spät stellen sie fest, das es sich um ein Sklavenschiff handelt. Wohl oder übel müssen sie mit ansehen, wie der Kapitän im heutigen Benin anlegt, um mit den korrupten Machthabern vor Ort alles daran setzt, eine Ladung Sklaven an Bord zu holen. Und auch die Schönheit der Damen bringt die Gruppe in Gefahr. So wetten die Machthaber vor Ort darum, wem es gelingt, die Damen zu einem Schäferstündchen zu überreden.
Im Zuge dieser Bemühungen wird Hoël durch einen Voodoozauber in eine Art Wachkoma gebracht.
Die einzige Möglichkeit zur Heilung ist Behandlung durch einen anderen Voodookundigen...
Agnes bricht mit ihrem persönlichen Leibwächter (ein Eingeborener mit Sinn für Profit) und Mary zum König des Landstrichs, d.h. zum Häuptling der Häuptlinge auf. Dort lernt sie erneut die dunkle Seite Afrikas kennen, in der ein Menschenleben nichts gilt, und die Todesstrafe üblich ist. Durch einen Schießwettbewerb kann sie sich die Gunst des Königs sichern. Mit Hilfe einer Sklavin kann sie Hoël rechtzeitig erreichen, um ihn zu retten.

Inhalt:
Das Schiff sticht beladen mit Sklaven in See. Ziel ist die Karibik, doch die Stimmung an Bord ist alles andere als gut. Als die Gefangenen in den Besitz einer Waffe kommen, ist es bis zum Aufstand nicht mehr weit...


Mehr will ich auf die Handlung nicht eingehen, den der Großteil er Spannung wird auch in diesem Band durch die überraschenden Wendungen und die Beziehungen untereinander geschaffen. Der Leser kann sich aber auf jede Menge Abenteuer zu Lande und zu Wasser freuen, wilde Tiere, Kanonendonner und klirrende Säbel natürlich inbegriffen, und abgeschmeckt mit einer feinen Priese Erotik.

Der letzte Band der Reihe wirkt dabei etwas gehetzt. Zu schnell und abgehackt kommt das Ende, so daß man das Gefühl hat, daß die Handlung noch in einem weiteren Band Platz gehabt hätte.
Bourgeons Zeichnungen bestechen auch heute noch durch ihren klassischen Stil. Lediglich die Cover wurden neu gestaltet.

Fazit: Schöner Abenteuercomic in hochwertiger Aufmachung. Wer es ganz edel mag, kauft den passenden Schuber dazu. Schön, das der Klassiker wieder vorliegt.

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Re: Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » Sa 30. Okt 2010, 10:16

Reisende im Wind 6.1- Das Mädchen vom Bois-Caïman

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu (mit beigelegten Drucken der Originalcover), sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover.


Hauptfigur des neuen Kapitels ist Zabo, die Urenkelin von Isabeau de Manaye, die die Heldin der Bände 1-5 war.

Es ist das Jahr des Herrn 1862. In Louisiana tobt der Sezessionskrieg, in dem es neben Macht und Geld auch um die Freiheit der Sklaven der Südstaaten geht. Zabo verlässt New Orleans, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder Nano in Lanette zu machen.

Auf den Weg dorthin trifft sie neben allerlei unfreundlichen Gesellen wie z.B. Unionstruppen, Freischärlern und Plünderern auf den jungen Fotografen Coustans, der Zabo nicht allein reisen lassen will, und sie begleitet.

Als beide in Lanette ankommen, stellen sie fest, dass Nao nicht da ist, wohl aber Zobos Urgroßmutter Isabeau de Manaye, die bereits 98 Jahre alt ist. Gern berichtet diese von ihren Erlebnissen, als sie nach Amerika kam…

Somit hat die Geschichte 2 Handlungsebenen, eben die von Zabo, und die der damals jungen Isabeau de Manaye. Wie in der Reihe üblich gibt es zahlreiche schicksalshafte Zusammenhänge und erstaunliche Verwandtschaften, die das Salz in der Suppe sind.

Fazit: Sehr gelungene Fortsetzung der Abenteuerreihe mit Nordamerika als neuer Hintergrund. Jede Menge Schießereien und Tote, aber auch tiefgründige Dialoge und schöne Landschaftsbilder zeichnen den Band aus.

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Re: Reisende im Wind

Beitragvon breedstorm » Do 4. Nov 2010, 19:07

Reisende im Wind 6.2- Das Mädchen vom Bois-Caïman 2

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu (mit beigelegten Drucken der Originalcover), sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover.

Hauptfigur des neuen Kapitels ist Zabo, die Urenkelin von Isabeau de Manaye, die die Heldin der Bände 1-5 war. Doch den Großteil nehmen die Erinnerungen Isabeaus ein.

Rückblick:
Es ist das Jahr des Herrn 1862. In Louisiana tobt der Sezessionskrieg, in dem es neben Macht und Geld auch um die Freiheit der Sklaven der Südstaaten geht. Zabo verlässt New Orleans, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder Nano in Lanette zu machen.
Auf den Weg dorthin trifft sie neben allerlei unfreundlichen Gesellen wie z.B. Unionstruppen, Freischärlern und Plünderern auf den jungen Fotografen Coustans, der Zabo nicht allein reisen lassen will, und sie begleitet.
Als beide in Lanette ankommen, stellen sie fest, dass Nao nicht da ist, wohl aber Zobos Urgroßmutter Isabeau de Manaye, die bereits 98 Jahre alt ist. Gern berichtet diese von ihren Erlebnissen, als sie nach Amerika kam.

Handlung:

Wie schon vorher hatte Isabeau de Manaye es nicht leicht. Ihr Leben ist ein Spagat zwischen Reichtum und Armut, zwischen vornehmen Leben und Gewalt.
Als sie von Sklaven vergewaltigt wird, entschließt sie sich, das Kind zur Welt zu bringen. Dafür muß sie natürlich erst mal einige Zeit verschwinden. Später wird sie ihr eigenes Kind als das ihres Bruders mit einer Slavin tarnen. Von ihren Erlebnissen in den Sümpfen handelt dieser Band.

Fazit: Bei diesem Abschlußband muß man sehr aufmerksam lesen. Viele Elemente der Handlung offenbaren sich im Detail. Definitiv keine Unterhaltung für zwischendurch. Die Zeichnungen sind wie immer ausgezeichnet, und viele werden sich freuen, alles über das Schicksal von Isabeau de Manaye zu erfahren.

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