Stolz und Vorurteil und Zombies
Stolz und Vorurteil und Zombies
In einer Zeit, in der drei Schwestern im heiratsfähigen Alter regelmäßig auf Leben und Tod gegen Zombies kämpfen müssen, setzt ihre Mutter weiterhin auf den gesellschaftlichen Erfolg. Ihr Vater hat sich dagegen dem Kampf gegen die Zombies verschrieben. Ungeachtet der Umstände findet ein Ball statt. Die Mutter erhofft sich, dass wenigstens eine ihrer Töchter dort einen Bräutigam findet. Es werden auch erste zarte Bande geknüpft, aber ein Überfall der Zombies verhindert Weiteres.
Da die älteste Schwester ein Auge auf einen Mann geworfen hat, sucht sie das benachbarte Anwesen erneut auf. Doch eine Erkältung fesselt sie ans Bett, so dass Elizabeth ihre Schwester sie besucht. Dieser Besuch und Elizabeth anfänglich gezeigte Ablehnung an Mr. Darcy löst eine Kette von Ereignissen und Missverständnissen aus.
Die Handlung von Stolz und Vorurteil dürfte nicht zuletzt aufgrund der gelungenen Verfilmung mit Gwenyth Paltrow weitgehend bekannt sein. Dennoch möchte ich nicht näher auf sie eingehen. Es gibt zu viele überraschende Wendungen, denen zu folgen, einfach nur Spaß macht. All diese Wendungen basieren im Grunde auf zwei Faktoren – Stolz und Vorurteil. In dieser Comic Adaption kommt jedoch noch der Faktor hinzu, der den Hauptstrang des Plots nicht unmittelbar beeinflusst, aber ihn auf originelle Art und Weise flankiert. So kommt es immer wieder zum Streit, den Lady Catherine entfacht, welche Ausbildung zu einer Kämpferin besser sei, die japanische oder die chinesische.
Die Zombies selbst werden, wie es sich für dieses Genre gehört, direkt eingeführt. Eine Erklärung, warum es Zombies gibt, wird nicht gegeben. Dies ist keine Kritik, sondern eine genreübliche Vorgehensweise, an die man sich als Leser solcher Comics wie auch als Betrachter von Zombie Filmen längst augenzwinkernd gewöhnt hat.
Elizabeth muss erkennen, dass Mr. Darcy nicht nur ein ebenso versierter Kämpfer wie sie ist, sondern ihr auch in Wortgefechten das Wasser reichen kann. Diese Wortgefechte sind für die Handlung im Kern weitaus wichtiger als die Kämpfe gegen Zombies, die als Stilmittel so gesetzt werden, dass sie Vorurteile eher aufbauen, weil die Protagonisten einfach keine Zeit haben, Vorurteile aus dem Weg zu räumen.
Besonders gut gelungen sind die Passagen, in denen die Wahrheit über ein Vorurteil herauskommt. Als Beispiel wären der Hintergrund von Mr. Wickham und sein wahres Verhältnis zu Mr. Darcy anzuführen.
Natürlich darf auch in der Comic Adaption das Happy End nicht fehlen, aber es ist nicht rührselig geschrieben, sondern so gestaltet, dass der Leser am Ende schmunzeln muss. Eben dieses Schmunzeln des Lesers dürfte auch der rote faden, denn die textlastige Story ist hiefür bestens geeignet.
Unterstützt wird der Plot durch die einfühlsamen schwarz-weiß Zeichnungen von Seth Grahame-Smith. Dabei wandelt er geschickt zwischen Dynamik in den Kampfszenen und eher ruhigen Strichen bei gesellschaftlichen Anlässen hin und her.
Wer Spaß an Zombies hat, hat auch Spaß an diesem Comic!
In einer Zeit, in der drei Schwestern im heiratsfähigen Alter regelmäßig auf Leben und Tod gegen Zombies kämpfen müssen, setzt ihre Mutter weiterhin auf den gesellschaftlichen Erfolg. Ihr Vater hat sich dagegen dem Kampf gegen die Zombies verschrieben. Ungeachtet der Umstände findet ein Ball statt. Die Mutter erhofft sich, dass wenigstens eine ihrer Töchter dort einen Bräutigam findet. Es werden auch erste zarte Bande geknüpft, aber ein Überfall der Zombies verhindert Weiteres.
Da die älteste Schwester ein Auge auf einen Mann geworfen hat, sucht sie das benachbarte Anwesen erneut auf. Doch eine Erkältung fesselt sie ans Bett, so dass Elizabeth ihre Schwester sie besucht. Dieser Besuch und Elizabeth anfänglich gezeigte Ablehnung an Mr. Darcy löst eine Kette von Ereignissen und Missverständnissen aus.
Die Handlung von Stolz und Vorurteil dürfte nicht zuletzt aufgrund der gelungenen Verfilmung mit Gwenyth Paltrow weitgehend bekannt sein. Dennoch möchte ich nicht näher auf sie eingehen. Es gibt zu viele überraschende Wendungen, denen zu folgen, einfach nur Spaß macht. All diese Wendungen basieren im Grunde auf zwei Faktoren – Stolz und Vorurteil. In dieser Comic Adaption kommt jedoch noch der Faktor hinzu, der den Hauptstrang des Plots nicht unmittelbar beeinflusst, aber ihn auf originelle Art und Weise flankiert. So kommt es immer wieder zum Streit, den Lady Catherine entfacht, welche Ausbildung zu einer Kämpferin besser sei, die japanische oder die chinesische.
Die Zombies selbst werden, wie es sich für dieses Genre gehört, direkt eingeführt. Eine Erklärung, warum es Zombies gibt, wird nicht gegeben. Dies ist keine Kritik, sondern eine genreübliche Vorgehensweise, an die man sich als Leser solcher Comics wie auch als Betrachter von Zombie Filmen längst augenzwinkernd gewöhnt hat.
Elizabeth muss erkennen, dass Mr. Darcy nicht nur ein ebenso versierter Kämpfer wie sie ist, sondern ihr auch in Wortgefechten das Wasser reichen kann. Diese Wortgefechte sind für die Handlung im Kern weitaus wichtiger als die Kämpfe gegen Zombies, die als Stilmittel so gesetzt werden, dass sie Vorurteile eher aufbauen, weil die Protagonisten einfach keine Zeit haben, Vorurteile aus dem Weg zu räumen.
Besonders gut gelungen sind die Passagen, in denen die Wahrheit über ein Vorurteil herauskommt. Als Beispiel wären der Hintergrund von Mr. Wickham und sein wahres Verhältnis zu Mr. Darcy anzuführen.
Natürlich darf auch in der Comic Adaption das Happy End nicht fehlen, aber es ist nicht rührselig geschrieben, sondern so gestaltet, dass der Leser am Ende schmunzeln muss. Eben dieses Schmunzeln des Lesers dürfte auch der rote faden, denn die textlastige Story ist hiefür bestens geeignet.
Unterstützt wird der Plot durch die einfühlsamen schwarz-weiß Zeichnungen von Seth Grahame-Smith. Dabei wandelt er geschickt zwischen Dynamik in den Kampfszenen und eher ruhigen Strichen bei gesellschaftlichen Anlässen hin und her.
Wer Spaß an Zombies hat, hat auch Spaß an diesem Comic!
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Jameson - Messe-Gunter

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- Registriert: Do 12. Nov 2009, 17:10
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